ZEIHER MÄNNERTURNER IM PROSECCO‐LAND

Alle paar Jahre verschlägt es die Zeiher Männerturner für drei Tage ins benachbarte Ausland. Dieses Mal ging die Reise vom 1.‐3. September 2023 wieder in Richtung Süden, genauer gesagt nach Italien in die Region Venezien.  

Dort wurde am Freitag‐Nachmittag die Stadt Verona ausgiebig erkundet. Seit dem Jahr 2000 gehört die Altstadt mit ihrem Wahrzeichen, der «Arena di Verona», das nach Rom mit rund 22.000 Plätzen zweitgrösste der erhaltenen römischen Amphitheater, in dem jedes Jahr das berühmte Opernfestival stattfindet, zum UNESCO‐Welterbe. In der norditalienischen Stadt sollen sich ja auch die dramatischen Ereignisse des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur – Romeo und Julia – abgespielt haben. So durfte ein Besuch im wunderschönen «Casa di Giulietta», in welchem sich heute neben einem Museum auch ein feines Restaurant befindet, natürlich nicht fehlen. Nach diesem ersten Highlight ging die Fahrt weiter nach Vicenza, wo das Hotel bezogen wurde. 

Am Samstag erwartete die Turner und Ihre Partnerinnen ein umfangreiches Programm. Gestartet wurde mit der Fahrt nach Treviso, wo eine Stadtführung auf dem Tagesplan stand. Von der charmanten Stadtführerin «Cinzia» erhielten wir ausgiebige Informationen zum Städtebau und zur Geschichte der Stadt. Nach den einzelnen Ausführungen folgte jeweils ein klares und unmissverständliches «ok, andiamo». Nach gut zwei Stunden kam die Mittagspause so in einem der schönen Restaurants, mitten in der Stadt beim Palazzo dei Trecento, genau richtig. 

Gemütlicher wurde es am Nachmittag, wo der Besuch der Kellerei Villa Sandi in Crocetta del Montello auf dem Programm stand. Die Ausmasse der Kellerei mit vielen verschiedenen Gebäuden und den riesigen, zum Teil weit verstreuten Weinbauflächen, die sich zu grossen Teilen in weiten Ebenen und viel weniger an steilen Hängen befinden, wurden uns gleich zu Beginn anhand eines Modells aufgezeigt. Danach ging es hinunter in die Keller wo in einem grossen Labyrinth rund 1.2 Mio. Flaschen Prosecco lagern, die von rund 125 Angestellten produziert werden. Bei einer 

anschliessenden Verköstigung konnten einige der Produkte dann probiert werden. 

Zurück in Vicenza wurde direkt das Ristorante «Ai Sette Santi» angesteuert, welches neben einem feinen Nachtessen aufgrund seiner speziellen Lage auf dem Monte Berico, direkt bei der Basilika Santa Maria di Monte Berico, auch einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt bereit hielt. 

Nach dem Frühstück am Sonntag hiess es bereits wieder «arrivederci Vicenza». Die Fahrt ging zuerst nach Bergamo. Zu Fuss ging es dort den Berg hinauf in die Oberstadt, die «Città Alta» die heute ganz unter Denkmalschutz steht und vollständig mit einer fünf Kilometer langen, sehr imposanten Stadtmauer umgeben ist. Der freie Aufenthalt wurde genutzt um die Sehenswürdigkeiten wie die Piazza Vecchia im Zentrum der historischen Oberstadt, den Dom oder den Stadtturm zu besuchen und sich gemütlich zu verpflegen. Dies sollte sich dann auch als nötig herausstellen. Dem Stau vor dem Gotthardtunnel konnte via Gotthardpass noch elegant ausgewichen werden. In der Innerschweiz angekommen, waren dann aber auch die Kniffe und Tricks unserer Reiseleitung ausgeschöpft und die restliche Heimfahrt sollte sich als echte Geduldsprobe erweisen. Schön wars trotzdem!