Zeiher Männerturner auf Reisen

Sönd wöllkomm!! So lautete die freundliche Begrüssung am Zielort der diesjährigen Vereinsreise. Unschwer zu erkennen also, in welche Himmelsrichtung es die Zeiher Männerturner dieses Jahr „verschlug“. Am Wochenende vom 09. / 10. September 2017 waren nicht in erster Linie sportliche Höchstleistungen gefragt. Das Hauptaugenmerk galt viel mehr der Einheimischen Kultur. Vor allem der Samstag hatte es diesbezüglich in sich. Da passte es ausgezeichnet zum Thema, dass sich die Turner während der geführten Dorfbesichtigung durch Appenzell (zugegebener Massen zufällig) plötzlich mitten in einem Alp-Abzug wiederfanden. Das Pièce de résistance sollte aber erst noch folgen. Beim Rathaus wurde die Turnerschar bereits von einem Einheimischen Erdenbürger mit Original Innerrhodener Sonntagstracht erwartet. Noch nichts ahnend, was da kommen sollte, wurde dem Mann mal hinterher getrottet. Dass es sich bei diesem Event, wie sich dann herausstellte, um eine Gesangsstunde, ja sogar um die inführung in den Appenzeller Naturjodel handelte, liess bei einigen bereits die Knie weich werden. Als dann vom Übungsleiter fröhlich und in breitem Appenzeller Dialekt verkündet wurde, dass das Erlernte noch am selben Tag, ja sogar nur eine Stunde später öffentlich beim Rathaus dargebracht werden sollte, liess beim einen oder anderen, trotz nasskaltem Wetter, den (Angst-) Schweiss aus den Poren schiessen. Es sei vorweggenommen, der Auftritt gelang vorzüglich und dass während dem Gesangsunterricht die Lachmuskeln fast genauso strapaziert wurden wie die Stimmbänder, machte den Event zu einem tollen Erlebnis mit Suchtgefahr. Anders ist es nicht zu erklären, dass der erlernte Jodel bzw. Teile davon während der restlichen Reise immer wieder zu hören waren. So ganz ohne Sport geht aber natürlich eine solche Turnerreise nicht von statten. So wurde am Sonntag der Weg von der Ebenalp hinunter zum Wildkirchli, vorbei am berühmten Gasthaus Äscher bis auf die Bommenalp unter die Füsse genommen. Dort angekommen wurde die Gruppe im urchigen Alpstübli der Familie Peterer mit einem typischen Appenzeller Zmittag (Chäsmagarone und Appenzeller Siedwurst) verköstigt. Zufrieden und mit vollem Bauch wurde der weitere Abstieg nach Weissbad absolviert, was bei einigen Tags darauf „Wedegehnte“, also „Muskelkater“ verursachte. Ob der vielen Eindrücke und vielen Erlebnisse, wurde das nicht ganz optimale Wetter glatt zur Nebensache. Der Aufforderung: „Chönd zonis“, also übersetzt: „besucht uns wieder einmal“, werden gerne Folge leisten, es war schön bei euch im Appenzellerland!

Damenriege und Turnverein am Turnfest in Muri

Am 24. Juni fand das alljährliche Turnfest statt. Dieses Jahr ging es nach Muri ans Kantonale Turnfest. Darum versammelten sich alle Turnende vom STV Zeihen um 13:30 Uhr beim Volg, dann wurden noch schnell die bestellten Wasserspritzen verteilt und schon ging es los mit dem Car nach Muri. Die Fahrt ging wie im Flug vorbei und schon standen wir am Bahnhof in Muri, vor der grossen Turnfest Anlage. Nach langem Marschieren quer durch die Anlage mit Sack und Pack kamen wir dann auf dem Zeltplatz an, Simi wartete bereits mit dem Zelt auf uns. Alle halfen mit das grosse Zelt aufzustellen so stand unser Schlafplatz in wenigen Minuten parat. Die Männer und die Frauen bereiteten sich für den ersten Wettkampf vor. Die Männer konnten mit 9.05 die beste Note erzielen, die Frauen erreichten eine Note von 8.19.

 

Ausruhen im Schatten aus dem wurde nichts, denn es wartete bereits die nächste Disziplin auf uns. Mit der Note 7.80 im Kugelstossen und 8.78 in der Gymnastik setzen wir das Turnfest fort. Nach einer kleinen Pause ging es dann noch zur letzten Disziplin, Fachtest Unihockey. Wir bekamen auch dort top Unterstützung und wurden kräftig angefeuert.

 

Nach dem anstrengenden und heissen Tag konnten wir endlich unser ersehntes Nachtessen geniessen und den Abend mit ein paar Bierchen ausklingen lassen. Am nächsten Morgen wurden wir vom TV Schnupfart, unseren Nachbarn, herrlich geweckt. Schon bald nachdem Erwachen roch es über den ganzen Zeltplatz nach gebratenem Speck und Spiegeleier, welche Michel für uns zubereitete.

Als wir alle unsere Bäuche mit dem feinen Frühstück gefüllt hatten, machten sich einzelne auf den Weg zur Abschlussfeier und andere fingen mit dem Abbau des Zeltes an.

 

Für den Fahnenlauf haben wir unsere beiden Fahnen vorbereitet und rannten dann mit. Nach der Abschlussfeier machten wir uns wieder mit dem Car auf den Heimweg. Zuhause in Zeihen genossen wir im Restaurant Rössli noch ein herrliches Abendessen. Wir bedanken uns bei allen Turnerinnen und Turner und bei allen die uns wacker angefeuert! Es war ein tolles Wochenende.

Frauen- und Männerturnverein am Kantonalturnfest in Muri

Us puurer Froid – so lautete das Motto der Organisatoren des Kantonalturfestes 2017 in Muri. Die 7 Frauen- und 10 Männerturner beherzigten sich diesem Motto bereits in der Vorbereitung. So wurden nicht einfach verbissene Trainingseinheiten absolviert. Der Fokus wurde vielmehr auf die Teambildung und auf den Spass und die Freude am gemeinsamen Training gelegt. Erfreulicherweise konnten wir unser Team mit einigen neuen Gesichtern ergänzen, für die es galt, all die Übungen und Abläufe in den Griff zu kriegen.

 

Gut gelaunt und motiviert, aber doch ein wenig nervös, starteten wir so am Samstag, 17. Juni 2017 in der Stärkeklasse zwei zum dreiteiligen Vereinswettkampf.

 

Der erste Wettkampfteil bestand aus den Disziplinen Unihockey im Team und 8er-Ball. Dass der Auftakt schliesslich nicht wie gewünscht verlief und so nicht unbedingt unseren Vorstellungen entsprach, war sicherlich auf die Anfangsnervosität einiger Akteure zurückzuführen.

 

Egal - us puurer Froid - starteten wir ja schliesslich am Turnfest. Wir liessen uns durch den Fehlstart weder die gute Laune noch die Freude nehmen. Voller Energie absolvierten wir den zweiten Wettkampfteil (Moosgummiring und Intercross) und siehe da, jetzt waren wir auch damit zufrieden, was auf dem Standblatt durch die Kampfrichter notiert werden konnte.

 

Diesen Schwung nahmen wir gleich mit. Der dritte Wettkampteil bestehend aus Fuss-Ball-Korb, Ball-Kreuz und Schleuderball gelang vorzüglich. Pure Freude breitete sich aus. Gespannt warteten wir ab, welche Auswirkungen unser Steigerungslauf auf unsere Schlussnote haben würde.

 

Während des geselligen Teils am Nachmittag, der genauso zu einem Turnfest gehört und natürlich mit mindestens gleich viel Freude und guter Laune absolviert wird, sickerte unser Resultat dann so langsam durch. Die Endnote von 26.05 (Rang 13 von 36 Sektionen) löste bei uns zwar nicht gleich die grosse Euphorie-Welle aus, aber aufgrund des verpatzten ersten Wettkampfteils konnten wir uns mit diesem Resultat doch einigermassen versöhnen - und weshalb starteten wir jetzt schon wieder am Turnfest? Genau - us puurer Froid – und das war es von der ersten bis zur letzten Minute!

 

Skiweekend DTV + TV

Am frühen Samstagmorgen besammelten sich 19 Mitglieder des STV Zeihen um nach Braunwald zu fahren. Nachdem im Glarnerland ein Kaffee genossen wurde und auch noch die letzten Mitglieder zu uns gestossen sind, begaben wir uns Richtung Glarner Alpen. In Braunwald erwartete uns wunderschönes Wetter. Nach der Fahrt mit Zahnrad und Gondel wartete schon die erste Herausforderung auf uns. Unser Nachtlager in der Oststockhütte sahen wir schon von weitem, doch der steile Aufstieg zur Hütte in Skischuhen und grossem Rucksack war nicht für alle sonderlich spassig. Doch die prächtige Aussicht beim Ziel liess uns die Schweissperlen vergessen. Nach einem leckeren Mittagessen rasten wir die Pisten rauf und runter. Doch schon bald rief die Bar und wir vergnügten uns mit einigen Drinks, mit guter Musik und genossen die ausgelassene Stimmung. Der Weg zurück zum Nachtlager war dann noch die Krönung. Eine ziemlich abenteuerliche Spur über Stock, Stein und Dreck führte uns dann verdient zum feinen vorbereiteten Apero. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen, roch es auch schon gut nach einem leckeren Fondue. Da wir zwei Geburtstage feiern durften, kam das Singen neben dem „Happy Birthday“ sicher nicht zu kurz. Traditionelle Schweizerhits wurden lauthals gesungen und haben sicherlich auch die Skilehrerschar, welche sich auch noch im Haus befand, amüsiert. Nach einigen lustigen Gesellschaftsspielen legten sich alle dann in ihre Betten. Am Sonntag wurde nach dem Morgenessen nur noch wenig Ski und Snowboard gefahren, da einige unter Müdigkeit litten, eine Verletzung hatten oder die Pisten durch das warme Wetter einfach nicht besonders toll zu befahren waren. Nach dem Mittagessen traten wir dann langsam den Rückweg ins Fricktal an. Danke Michel und Céline für das Organisieren. Es war supertoll!

Mädchenriegenlager Zeihen in Saas Grund

Voller Vorfreude besammelten sich die 13 Mädchen, fünf Leiterinnen und das Küchenteam, am Montag 10. Oktober, in Zeihen. Dieses Jahr ging die Reise nach Saas Grund ins Wallis. Nach der Ankunft lernten die Mädchen mit einem OL durchs Dorf die Gegend ein bisschen kennen. Im Lagerhaus Annabelle wartete dann schon das erste verdiente Nachtessen.

 

Jeden Morgen übten die Mädchen mit ihren Leiterinnen voller Elan und Fleiss ihre Vorführungen für den bevorstehenden Turnerabend am 11./12. November. Am Mittwochnachmittag wanderte die Gruppe bei sehr kühlen Temperaturen um den Staudamm Mattmark auf 2200 m.ü.M. Die Belohnung dafür war eine wunderschöne Aussicht auf die schneebedeckten Berge.

Am Donnerstagnachmittag absolvierten die Sportlerinnen den Vitaparcour in Saas-Almagell bei klirrender Kälte und wärmten sich danach beim Spielen und beim Trinken einer warmen Schokolade wieder auf. Auch das gesellschaftliche Wohl war neben den sportlichen Aktivitäten wichtig. So wurde Sporttotto und Gesellschaftsspiele gespielt. Der Bunte Abend durfte natürlich auch nicht fehlen. Unsere Superköchin hat uns mit leckerem und abwechslungsreichem Essen verwöhnt.

 

Der Dank geht an die motivierten Mädchen, an das tolle Leiterteam, das Küchenteam und an alle, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben. Das Mädchenriegenlager hat allen gefallen und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Lager.

 

Weinreise des Männerturnvereins Zeihen

Die diesjährige, dreitägige Vereinsreise des Männerturnvereins Zeihen vom 09.-11. September 2016 führte nach Italien ins Piemont. Bereits morgens um 06:00 Uhr ging es mit dem Car in Richtung Süden. Heinz Birri, Organisator, Reiseleiter und Chauffeur in Personalunion brachte die gutgelaunten Turner und teilnehmenden Partnerinnen fast auf die Minute genau zur ersten Destination nach Desana, ca. 75km nordöstlich von Turin gelegen. Auf charmante Weise wurden wir dort in einer kleinen Reisfabrik in die Geheimnisse der Reisproduktion eingeweiht. Vor allem das ausgeklügelte Bewässerungssystem, mit dem die Reisfelder im April geflutet werden, löste bei einigen Zuhörern ungläubiges Staunen aus. Nach den interessanten Ausführungen und der Besichtigung der Fabrik, ging es weiter, nochmals rund 90km südwärts, nach Alba in der Provinz Cuneo am Rande der Poebene. Nach Ankunft und Nachtessen wurde sofort getestet, was die Stadt mit ihren rund 31‘000 Einwohnern zu bieten hat, wobei sich die Interessen, je nach Geschlecht unterschiedlich verteilten…

Auch das Reiseprogramm vom Samstag war reich befrachtet. Zunächst stand die Besichtigung des Weinguts Pelassa im kleinen Örtchen Montà auf dem Programm. Im Ort angekommen zeigte sich sehr schnell, dass die Erbauer des Dorfes nicht unmittelbar damit gerechnet hatten, dass sich je einmal ein grösseres motorisiertes Fahrzeug als ein Cinquecento ins Dorf verirrt, was dazu führte, dass sich die am Dorfeingang lebenden Einheimischen am Anblick unseres Reisecars prächtig amüsierten und der durchaus versierte Chauffeur schon früh zur Kapitulation gezwungen wurde. Nichts desto Trotz wurden wir von der Betreiberfamilie Pelassa sehr herzlich empfangen, ausführlich informiert und fürstlich bewirtet. Die Degustation, der im Weingut produzierten Weine, Roero Arneis, Barbara d’Alba Superiore, Nebiolo d’Alba und des Barolo führte dazu, dass anschliessend viele der Reisenden in einen wahren Kaufrausch verfielen. Doch all zulange aufhalten konnten wir uns nicht, denn bereits stand der nächste Programmpunkt an. In Casalotto di Mombaruzzo, das übrigens mit dem Car problemlos befahrbar war, wurden wir bereits erwartet. Die Führung in der Distilleria Berta liess uns abermals nur noch staunen. Der Reifekeller in dem in ca. 5‘000 Fässern rund 1,5 Millionen Liter Grappa zur Reifung gelagert sind, ist alleine eine Reise wert. Grappa wird dort nicht einfach gelagert, die Lagerung wird im wunderschönen Keller durch Musik- und Lichtspiele richtiggehend inszeniert.

Nachdem man sich am Samstagabend wiederum in Alba unters Volk mischte, wurde am Sonntagmorgen nach dem Auschecken im Hotel Calissano bereits das nächste Weingut angesteuert. Das Castello di Razzano in Alfiano Natta in der Provinz Alessandria war unser Reiseziel. Während der Führung durch das kleine aber feine historische Museum und die verschiedenen Weinkeller wurden wir mit vielen Informationen zum Schloss, das gleichzeitig als Hotel betrieben wird und zu den exzellenten Erzeugnissen der Tenuta Castello di Razzano versorgt. Natürlich durfte auch hier eine ausgedehnte Degustation der verschiedenen Weine (Barbera d‘Asti), des Moscato d‘Asti und der verschiedenen Grappa nicht fehlen. Die anschliessende Fahrt nach Moncalvo, wo unser Mittagessen auf uns wartete, wurde für unseren Chauffeur noch einmal zur echten Herausforderung. Das Sprichwort „Viele Wege führen nach Rom, bzw. in diesem Fall nach Moncalvo“ bewahrheitet sich wieder einmal von neuem, verbunden mit der Erkenntnis, dass nicht ganz alle Wege für Carreisen geeignet sind!

Ein herzliches Dankeschön an Heinz Birri für die perfekt organisierte Reise. Ebenso geht der Dank an Fränzi Schenk, die Heinz vor und während der Reise tatkräftig unterstützte.

 

Vereinsreise DR und TV Zeihen

Am Samstagmorgen trafen sich fünf Mitglieder der Damenriege sowie fünf Mitglieder des Turnvereins bei der Posthaltestelle in Zeihen. Mit Postauto und Bahn reisten wir nach Spiez. Ab Olten war der Zug recht überfüllt, dass die meisten stehen mussten. Vier von uns störte dies jedoch nicht, weshalb sie bereits ihre erste Jassrunde starteten.

 

Beim Bahnhof in Spiez angekommen, begaben wir uns zu Fuss zum Hafen, wo wir auf das Kursschiff nach Interlaken West warteten. Da es noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt dauerte, genehmigten wir uns ein erstes Fleisch- und Chäsplättli. Dazu genossen wir ein feines Gläschen Wein. Als wir dann auf hoher See unterwegs waren, konnte die begonnene Jassrunde zu Ende geführt werden. Bei einer Anlegestelle musste das Schiff leicht von seinem Fahrplan abweichen und zwei Mal anlegen. Zwei Damen mittleren Alters vergassen auszusteigen und merkten erst als das Schiff ablegte, dass ihre Männer bereits ausgestiegen waren. Die Szene war sehr amüsant mit anzusehen. :)

 

In Interlaken hatten wir erneut eine etwas längere Umsteigephase, aus welchem Grund wir uns ein zweites Plättli sowie einen Wein gönnten. Von Interlaken aus ging es schliesslich mit dem Bus nach Lauterbrunnen und von dort weiter mit der Bahn bis Wengen. Im Weltcup-Dorf assen wir zu Mittag. Unser Reiseorganisator hatte eigentlich geplant, dass wir von Wengen, auf die Kleine Scheidegg laufen. Mangels Zeit beschlossen wir einstimmig vom Plan abzuweichen und eine etwas gemütlichere Tour unter die Füsse zu nehmen. Daher schwebten wir mit der Standseilbahn auf den Männlichen und wanderten von dort zur Kleinen Scheidegg. Auf dem Männlichen oben angekommen, konnten wir aber nicht sofort losmarschieren, schliesslich mussten wir uns zuerst an die Höhe gewönnen. Da kam uns die Beiz auf dem Gipfel wie gelegen, da wir auch in Wegen vergessen hatten das Dessert einzunehmen. Um 16:30 Uhr mussten wir letztendlich eilig aufbrechen, damit wir zeitig bei unserer Schlafstätte ankommen konnten.

 

Beim Apèro hatten die fünf Mitglieder des Turnvereins eine glorreiche Idee um die Bauvermessung zu revolutionieren und stinkreich zu werden. Auf die grosse Euphorie folgte ein paar Tage danach die Ernüchterung, es wurde bereits ein Patent angemeldet. Im Restaurant der Kleinen Scheidegg genossen wir ein leckeres Abendessen und legten uns nach ein paar Runden Uno und einigen Schlummertrunks schlafen.

 

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, fuhren wir mit der ersten Bahn runter nach Lauterbrunnen. Heutiger Programmpunkt: River Rafting! Am Bahnhof wurden mit einem kleinen Bus abgeholt und zur Adventure Base nach Interlaken gefahren. Wir wussten ja, dass es an diesem Tag sicher ein bisschen feucht und nass werden könnte, aber dass dies schon beim Platznehmen auf durchnässte Sitzen im Bus begann, überraschte uns doch ein wenig. Bei der Base angekommen wurden wir mit Neoprenanzügen, Schwimmweste und Helm ausgestattet. Anschliessend verschoben wir ins Lütschental wo wir unser Boote einwässerten. Gleich am Anfang kamen zwei Stromschnellen auf uns zu, welche wir alle ohne aus dem Boot zu fallen meisterten. Danach ging es relativ ruhig weiter die Schwarze Lütschine hinunter. Nach ca. einer Stunde Fahrzeit mit weiteren kleinen Stromschnellen nahmen wir die Boote im Brienzersee aus dem Wasser.

 

Nach dem Umziehen wurden wir auf den Bahnhof in Interlaken zurückgebracht, von wo aus wir mit der Bahn heimreisten. Damit niemand Entzugserscheinungen bekam, gestatteten wir uns natürlich auch dabei noch ein letztes Plättli.

 

In Zeihen angekommen schlossen wir unser abenteuerliches und vor allem kulinarisches Wochenende mit einem Z’nacht im Restaurant Rössli ab. Wir möchten Tobias John ganz herzlich für die Organisation der Reise danken, obwohl er selbst verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte.

 

Frauenturnverein Zeihen auf Reisen

Die Vereinsreise des Frauenturnvereins Zeihen führte dieses Jahr an den schönen Murtensee.  12 Turnerinnen trafen sich am vergangenen Samstag mit vollgepackten Rucksäcken oder Rollkoffern. Nach einer kurzweiligen Bus- und Zugfahrt kam man in dem kleinen am Murtensee gelegenen Dorf Praz-Vully an. Das Gepäck deponiert und gestärkt mit einem Kaffee begaben sich die Turnerfrauen auf einen schönen Fussmarsch entlang dem See nach Murten. Nach dem Mittagessen startete man beim Berntor zu einem geführten Stadtrundgang. Dabei erfuhren die Frauen doch so einiges über die Burgunderschlacht, die grosse Ringmauer oder auch über einen Ehgraben. Mit einer anschliessenden Schifffahrt gelangen die Zeiher-Frauen wieder nach Praz-Vully, wo man sich nach einer Erfrischung zu einem feinen Nachtessen im Hotel traf.

Den Sonntag starteten die Turnerinnen mit einem feinen Zmorgen. Anschliessend erkundete man die Weinregion mit einer gemütlichen Wanderung durch die Rebberge. Bei den bekannten Sandsteinhöhlen „La Lamberta“ überraschten die beiden Reiseleiterinnen, Jacqueline und Caroline, die Turnerfrauen mit einem Apéro.

 

Auf dem Berg Mont-Vully angekommen, genoss man bei sonnigem Wetter die atemberaubende Aussicht auf die Alpen, den Jura und dem Seeland.  Wieder zurück im Dorf Praz-Vully blieb noch genügend Zeit um sich am Murtensee zu verweilen bis man die Rückreise ins Fricktal antrat.

 

FTV Zeihen an der Schnurball-Night in Birr

FTV Zeihen

Die Schnurball-Night 2016 fand dieses Jahr in Birr am ersten Aprilwochenende statt. Wie bereits im vergangenen Jahr, nahmen auch die Schnurballspielerinnen des FTV Zeihen, eingeteilt in der Kategorie C, teil. Die Gruppe, bestehend aus 6 Teams, spielte in Vor- und Rückrunde gegeneinander. Die lange Nacht startete mit dem ersten Spiel um 19.00 Uhr. Bis zu den letzten Spielen, welche erst dann angepfiffen wurden, als die Uhr schon Sonntag zeigte (1 Uhr), lagen Höhen und Tiefen der Zeiherinnen nah nebeneinander. Die ersten beiden Spiele wollten den Zeiherinnen nicht gelingen, was sich in zwei Niederlagen ausdrückte. Danach aber setzten die Spielerinnen zu einem wahren Steigerungslauf an. Auf die Niederlagen folgten zwei Unentschieden, bevor die Vorrunde mit einem Sieg abgeschlossen werden konnte. Lediglich vier Punkte aus den möglichen 10, war aber eine zu magere Ausbeute. Die Rückrunde musste besser werden. Und sie wurde es. Nur noch einmal musste man sich geschlagen geben. Demgegenüber standen drei Siege und ein Unentschieden. Vier Punkte in der Vorrunde und tolle 7 in der Rückrunde, gesamthaft deren 11, reichten zum hervorragenden und nicht erwarteten 2. Schlussrang in der Kategorie C. Der Lohn, ein prall gefüllter Korb mit „Naturalien“. Zur weit vorgerückten Stunde nahmen die erfolgreichen Zeiherinnen fröhlich aber nicht minder müde, den Heimweg unter die Räder.

 

Für Zeihen spielten: Birri Silvia, Ebert Corinne, Renevey Christina, Riner Anita, Suter Corin, Stucki Caroline, Zurbriggen Janin

 

Skiweekend tv Zeihen in Arosa

Am frühen Samstag Morgen haben sich sieben Mitglieder des Turnverein Zeihen bei der Turnhalle versammelt. Mit drei Autos sind wir nach Arosa aufgebrochen. In Dietikon ergatterten Simi und Dave noch einen Kaffee-To-Go und gabelten einen abtrünnigen Zeiher auf. Wie es sich gehört, haben wir im Heidiland den „Zmorgehalt“ eingelegt. Nach dem wir zugeschaut hatte wie Heidi aus ihrem Häuschen kam, haben wir uns auf die letzten Kilometer begeben. Für Raphi’s Auto konnte es nicht schnell genug durch die rund 300 Kurven nach oben gehen. Philip ging die Sache etwas gemütlicher an (er erinnerte mit seiner Fahrweise an einen nahen Verwandten von ihm). Ab Kurve 14 zog er hinter sich eine ziemliche Kolonne her. Doch lieber langsam am Ziel ankommen als gar nicht.

 

Bei unserer Unterkunft dem Downtown stiessen Pascal und Patric zu uns. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, gingen wir alle zusammen auf die Piste. Naja, nicht ganz. David Würsten darf noch immer nicht Skifahren, weshalb er vor mit der Gondel zur Tschuggenhütte hochfuhr. Alle Anderen genossen die beinahe perfekten Pistenbedingungen und auch das Wetter spielte meist mit.

 

Zum Mittagessen versammelten wir uns alle in der Tschuggenhütte. Der Älteste in unserem Grüppchen versuchte die Bedienung bereits bei der ersten Möglichkeit aus dem Konzept zu bringen. Zum Glück war sie nicht auf den Mund gefallen und konnte so unseren Quälgeist gut an der Leine halten. Nachdem wir gegessen hatten, blieben Moritz und Würsten in der Tschuggenhütte um auf das Konzert von Peter Wackel zu warten.

 

Der Rest von uns machte sich erneut auf die Piste. Jedoch nicht für lange den in der Sattelhütte genehmigten wir uns ein kleines Hausdessert mit Apfelringen. Wie wir von unserem Dorfbeizer erfahren hatten, arbeitete seine Tochter in diesem Bergrestaurant in der Küche. Wir wissen nicht wie froh sie wirklich war uns zu sehen, da unser Ältester wieder einmal ein Spruch nach dem andern brachte.

 

Pünktlich na dem Konzert von Peter Wackel trafen wir in der Tschuggenhütte wieder auf Moritz und Würsten. Die Beiden hatten bis dahin schon ordentlich gefeiert. Alle gemeinsam genossen wir den ersten Apresskihalt. Alle gemeinsam? Nicht ganz, Raphi und Pascal waren in der Carmenahütte und feierten dort mit einer Skilehrerin oder tranken sie Munggenpfupf? Oder beides? Genau wissen wir es nicht.

 

Auf jeden Fall trafen die beiden erst beim zweite Apresskihalt im Brüggli wieder zu der Gruppe. Fünf von zehn verabschiedeten sich dann schon bald zum Nachtessen. Die anderen genossen noch ein zwei Lutz. Auf dem Weg ins Hotel fiel Michel mit den Skiern auf der Schulter zwei Mal filmreif auf den Boden.

 

Mit nur etwa einer Stunde Verspätung trafen dann auch die letzten zum Nachtessen in der Pizzeria Da ‘Gianni ein. Nach dem Nachtessen feierten wir noch in einigen Bar’s, bevor wir uns dann beizeiten Schlafen legten.

 

Am nächsten Morgen funktionierte das Aufstehen gar ohne Wecker. Jedoch traf uns alle den Schlag, als wir die Dusch- und Toiletteneinrichtungen vorfanden. Verdreckt, defekt und einfach allgemein etwas schaurig anzusehen. Auch wenn es ein Backpacker-Hotel ist, für den doch stolzen Preis welchen man hier bezahlt, haben wir etwas mehr erwartet. Die nächste Überraschung wartete auf uns an der Talstation. Nur gerade vier Anlagen waren wegen starkem Wind geöffnet. So beschlossen wir in der Brüggerstuba auf besseres Wetter zu warten und tatsächlich am Mittag öffneten alle Bahnen. Daher schnallten wir die Skier nochmals an und fuhren bei perfekten Pistenbedingungen. Nach einem letzteb Halt in der Tschuggenhütte machten wir uns schliesslich auf den Nachhauseweg. Auf dem Weg nach unten machte Philip zum Glück das Schlusslicht und wir kamen ohne grossen Kolonnenverkehr nach Chur. Am frühen Abend waren wir alle wieder zurück in Zeihen.

Stabwechsel beim Männerturnverein Zeihen

Alter und neuer Präsident des MTV Zeihen, Roman Riner und Marco Profico (v.l.)
Alter und neuer Präsident des MTV Zeihen, Roman Riner und Marco Profico (v.l.)

Am letzten Freitagabend hielt der Männerturnverein Zeihen die zweite Generalversammlung in seiner noch jungen Vereinsgeschichte ab. Der vormals als Unterriege des TV geführte Verein hat trotz seines jungen Bestehens bereits eine über 50-jährige Tradition.

Präsident Roman Riner durfte 21 Mitglieder im Rössli-Stübli begrüssen, welche sich mit einem feinen Nachtessen auf den geschäftlichen Teil der GV einstimmten. Dieser wurde mit dem Turnerlied und einer Schweigeminute für den leider viel zu früh verstorbenen Kameraden Eddy Eckert eröffnet. Mit Jahresberichten liessen der Präsident, der Hauptleiter und der Faustball-Leiter die zahlreichen Höhepunkte der vergangenen 12 Monate nochmals Revue passieren. Erfreulich verlief das Jahr auch aus Sicht des Kassiers. Er durfte über ein ausgezeichnetes Rechnungsergebnis berichten. Bei den anschliessenden Wahlen wurde Marco Profico für den zurücktretenden Präsidenten in den Vorstand gewählt, wo ihm sogleich dessen Amt anvertraut wurde. Bernd Socher, Thorsten Tögel, Cyrill Schwarb und Gianni Profico als technischer Leiter komplettieren den Vorstand. Peter Deiss und Daniel Schaffner bilden weiterhin das Revisoren-Gespann. Über das Budget und das Jahresprogramm mit der Teilnahme am Kantonalen Turntag in Niederwil sowie einer Reise ins Piemont als Highlights war man sich rasch einig. Nach der Ehrung der fleissigsten Turner erhielt Roman Riner unter grossem Applaus ein Geschenk für seine umsichtige Vereinsführung in den letzten vier Jahren. Unter "Verschiedenem" legte man sich auf ein neues Logo fest. Reiseleiter Heinz Birri präsentierte das Grobprogramm der dreitägigen Vereinsreise im September. Er liess auch wissen, dass der kürzlich durchgeführte Silvestermarsch mit einem Rekordgewinn abgerechnet werden konnte. Nach dieser frohen Kunde schloss Roman Riner die Versammlung zu vorgerückter Stunde und spendierte den durstigen Turnkameraden ebenso wie sein Nachfolger einen Schlummertrunk.

Jubiläums-Metzgete FTV

Am Wochenende vom 17. und 18. Oktober 2015 fand die traditionelle Metzgete des Frauenturnvereins Zeihen bereits zum 40. Mal statt. Wie jedes Jahr überraschten die Turnerfrauen ihre Gäste mit einer kreativen und herbstlich dekorierten Turnhalle in Zeihen. Die Gäste dankten es mit einem zahlreichen Erscheinen. Wie immer standen Blut-, Leber- und Bratwürste, Kotelette, Plätzli und der immer wieder sehr beliebte Trio-Teller auf dem Menüplan. Bei den Beilagen konnte der Gast zwischen Rösti, Apfelschnitz und feinem Buurebrot auswählen. Nicht fehlen durfte zum Dessert ein feiner, durch die Frauen selber gebackener Kuchen. Das Jubiläum wurde an beiden Tagen durch Darbietungen abgerundet. Am Samstagabend trat die Kindertanzgruppe aus Gipf-Oberfrick sowie die Trachtengruppe aus Elfingen auf. Am Sonntag gehörte die Turnhallenbühne dem aus Linn stammenden und mit seinem Original-Ämmitaler-Örgeli bestückten Silvio Signer.  Der Frauenturnverein darf auf eine sehr erfolgreiche Jubiläumsmetzgte zurückblicken und freut sich bereits auf das nächste Jahr.

 

Vorschau:  Am Weihnachtsmarkt vom 28. November 2015 in Zeihen wird der Frauenturnverein Zeihen  mit einem Suppenstand vor Ort sein. Geniessen darf man feine hausgemachte Kürbis- und Bündner Gerstensuppe.

Vereinsreise Turnverein

...Speeddating uf de Autobahnraststätt...


...Wie isch das mit Sunnestube vu de Schwiiz? Ufem weg zum Bahnhof...


...Vorbereitig uf de Sprung vo 220m. De Michel und de Moritz sind guet wider obe acho...


Mädchenriegen - Reise

Mädchenriegen Reise

Der Treffpunkt war beim Volg. Von Zeihen fuhren wir mit dem Bus nach Aarau. Dann waren wir unter dem Wolkendach am Aarauer Bahnhof. Mit dem Zug sind wir 2 Stunden gefahren. Unsere anschliessende Wanderung führte uns über einen Kiesweg in den Wald. Auf dem Weg entdeckten wir eine tote Fledermaus, eine rote Eidechse und eine wunderschöne Holz-Eule. Auf dem Vitaparcour machten die Meisten die Übungen mit. Als Belohnung gab es etwas Süsses. Süss ging es nach dem Mittagessen weiter. Wir durften in der Schokoladenfabrik Aeschbach unsere eigene Schoggi kreieren. Die Führung durch die Fabrik war sehr interessant. Wir erfuhren vieles über die Geschichte der Schokolade. Trotz Verspätung des Zuges sind wir pünktlich genug – wir hatten 3 Minuten Zeit um umzusteigen-in Aarau angekommen um den Bus nach Hause zu erwischen. Todmüde, aber glücklich, sind wir zu Hause angekommen. Es war ein Super-Tag mit viel Spiel und Spass und allem was dazugehört- sogar verlaufen haben wir uns. Vielen Dank an unsere Leiterinnen Andrea, Mirjam, Ramona, Laura und Corinne.

geschrieben von Isabelle Wülser

Vereinsreise Frauenturnverein

Mitte September trafen sich 13 reisefreudige Turnerinnen zur jährlichen Vereinsreise. Das Ziel hiess dieses Jahr: Saas Fee. Alle freuten sich auf das schöne und hoffentlich sonnige Wallis. Die Vorfreude  wurde jedoch schon bald getrübt, da aufgrund eines technischen Defekts der Zugkomposition, kurz  nach Olten, die Weiterfahrt verhindert wurde und das lange Warten Einzug hielt. Anstelle einer raschen Weiterreise, wurde der Zug schlussendlich mittels einer Ersatzlokomotive zurück nach Bern gezogen. Die geplante Wanderroute für den Samstag musste in eine kürzere Variante umgewandelt werden.  Aber auch diese Tour, vom Kreuzboden talwärts nach Saas Grund, war schön und abwechslungsreich und bot ein herrliches Panorama. Nach der Ankunft und dem Zimmerbezug in der neu renovierten Jugendherberge,  WellnessHostel4000 in Saas Fee, wurde dort gemeinsam das feine Nachtessen eingenommen. Beim anschliessenden Abendspaziergang schlenderte man noch durch das romantische Gletscherdorf Saas Fee.

Der Sonntag zeigte sich von der sehr regnerischen und trüben Seite. Anstelle der geplanten Wanderung wurde der einladende Wellnessbereich in der Jugendherberge ausgiebig ausprobiert. Egal ob Sauna, Dampfbad oder Hallenbad, es war für Jederfrau etwas dabei. Vor der Rückreise wurde gemeinsam noch das Mittagessen genossen. Die Rückfahrt verlief dann ohne weitere Zwischenfälle,  und die Frauen liessen das Wochenende im Restaurant Rössli in Zeihen ausklingen.

Schnurball Night in windisch

Im Schnurball gibt es nicht nur die Wintermeisterschaft, sondern auch Plausch-Wettkämpfe, wie zum Beispiel die alljährliche Schnurball Night welche dieses Jahr in Windisch stattfand. Auch dieses Jahr nahm  die Schnurballgruppe des Frauenturnvereins  Zeihen teil – zusammen mit 16 anderen Mannschaften aus dem Aargau. Eingeteilt in die Kategorien A, B und C wurde eine Vor- und Rückrunde gespielt. Um 19.00 Uhr begannen die ersten Spiele und am frühen Morgen, d.h. um 1.00 Uhr fand das letzte Spiel statt. Zeihen spielte in der Kategorie C und hatte in der Vorrunde gegen fünf starke Gegner zu kämpfen. Wie zum Beispiel auch gegen die Schnurballgruppe aus Bözen. Trotz dem ruhigen, konzentrierten spielen, konnten die Zeiherinnen in den 5 Spielen lediglich 2 Punkte erzielen.Doch der Mut verliess die Spielerinnen nicht und so startete man motiviert in die Rückrunde. Gleich das 1. Rückrunde-Spiel wurde gegen die Mannschaft aus Bözen ausgetragen. Verloren die Zeiherinnen das Hinspiel noch mit 10:7, ging das 2. Aufeinandertreffen mit 5:16 an Zeihen. Angetrieben von diesem Erfolg, wurden auch die restlichen Partien der Rückrunde allesamt gewonnen. Aufgrund der geholten Punkte in der Rückrunde belegten die Zeiher-Schnurballerinnen schlussendlich den erfreulichen 2. Platz und durften zur Belohnung einen grossen „Früchtekorb“ entgegen nehmen. Zur vorgerückten Stunde und doch schon mit „schweren“ Augen und müden Beinen, aber doch auch glücklich, wurde der Rückweg ins Fricktal angetreten.

Vereinsreise Damenriege

Am 11. April 2015 trafen sich 13 Mitglieder der Damenriege Zeihen frühmorgens um 5.00 Uhr beim Volg in Zeihen. Drei Fahrer brachten uns sicher und schnell an den Flughafen Zürich. Schnell hatten wir unsere Koffer los und bald waren wir auch schon durch den Zoll. Noch eine kurze Kaffee Pause vor dem Abflug um 7.25 Uhr. Beim Einstieg wurde unserer jüngsten Begleiterin Patrizia dann doch ein wenig mulmig, denn es war ihr erster Flug. Auf der Startbahn kam von ihr nur ein „Oh Shit!“, nach dem landen ein „Huere Geil!“. Nach der Landung wartete ein Transfer zum Hotel auf uns, oder doch besser gesagt wir warteten auf den Transfer. Der erste Fahrer war pünktlich und führte uns zum Auto, der zweite liess jedoch auf sich warten. Als wir dann im Hotel ankamen bezogen wir unsere bereits vorhandenen Zimmer. Nach kurzem Aufenthalt trafen wir uns vor dem Hotel um gemeinsam die Stadt zu erkunden. Ein kurzes Mittagessen und wir machten uns auf den Weg zum Amphibienbus. Die Stadtrundfahrt dauerte fast zwei Stunden, einen Teil davon mit dem Bus in der Donau. Nachdem wir viel beeindruckendes von Budapest gesehen hatten, liessen wir uns in einem Restaurant nieder und genossen einen Aperitif in der Sonne. Doch die Zeit wollte irgendwie nicht vergehen und so gingen wir zurück an den Markt wo wir schon unser Mittagessen eingenommen hatten und teilten uns in mehrere kleine Gruppen. Wir schauten den Markt an, einige gingen den Läden nach oder erkundeten die Strassen rundherum. Zurück im Hotel bereiteten sich alle fürs Abendessen in der Stadt vor. Das Restaurant befand sich neben jenigem welches wir am Nachmittag schon besucht hatten und so hatten wir einen schönen Blick auf das beleuchtete Schloss, die Kathedrale und die Brücken. Der Kellner war mit so vielen Frauen ein wenig überfordert,aber er nahm es mit Humor. Minuten vergingen bis wir unser Essen bekamen und zu guter letzt mussten wir an die Kasse bezahlen gehen, weil sie es nicht kennen die Rechnung getrennt zu drucken. Die einen waren so müde und gingen zurück ins Hotel, die anderen schlenderten durch die Stadt, machten Fotos und zum Schluss einen Abstecher in eine kleine Bar. Danach gingen auf die letzten zu Bett.

Am nächsten Morgen genossen wir ein leckeres Frühstück und besprachen die weiteren Aktivitäten. Unser heutiges Ziel war ein Berg oder besser gesagt Hügel, um Budapest von einer anderen Seite zu sehen. Zuerst eine kurze Fahrt mit der Metro, danach mussten wir ein längeres Stück mit einem alten Bus bewältigen und mit jeder Haltestelle wurde der Bus voller bis fast niemand mehr Platz hatte. Als wir ankamen waren alle froh aus dem Bus zu kommen. Wir liefen ein längeres Stück bis wir auf einem Aussichtsturm standen. Da es Sonntag war hatte es besonders viele Leute, wobei dies in Ungarn nichts heißt, es wurde auch am Sonntag auf der Baustelle gearbeitet. Den Turm bestiegen wir bis zu oberst, sogar die mit Höhenangst standen einmal ganz oben. Das Wetter war schön aber es windete auch sehr stark. Eigentlich wollten wir zurück mit einer Sesselbahn, doch leider war diese ausser Betrieb. So liefen wir zurück, genossen den Ausblick noch ein wenig und nahmen dann den Bus zurück zur Metro. Dort besprachen wir was wir an diesem Tag noch so tun. Die einen wollten unbedingt shoppen gehen und so teilten wir uns in zwei Gruppen. Die zweite Gruppe ging auf eine Segweytour. Wir suchten den nächsten Standort, wobei wir schon bald das Gefühl hatten falsch zu laufen. Dann kamen wir in ein wunderschönes Quartier mit einer Kathedrale und schönen Häusern. Da die Segweytour später startete genossen wir einen kleinen Aperitiv. Wir bestaunten die Kathedrale und nahmen dann den Bus zurück, wobei der Bus nicht an den gewünschte Ort fuhr und wir zurück laufen mussten. Nach den vielen Fussmärschen standen wir endlich auf den Segweys und die Tour startete. Sie war sehr lustig und interessant. Die andere Gruppe inspizierte mittlerweile ein Restaurant, welches wir zum Nachtessen aufsuchten. Wir durften ein feines Nachtessen genießen und suchten danach nochmals die Bar vom Vorabend auf.

Und schon kam der dritte und letzte Tag nach dem Frühstück machten alle ihre Koffer bereit für die Heimreise. Doch zuerst genossen wir den letzten Tag. Nicht weit entfernt von unserem Hotel war eine Markthalle. Dort verbrachten wir einige Zeit, bestaunen das viele Gemüse und andere Lebensmittel und schleuderten durch die Souvenirstände. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung und schauten dass wir unsere restlichen ungarischen Forint los wurden. Wir trafen uns am Markt wieder, genossen ein Essen und machten uns auf zum Hotel wo unsere beiden Transferbusse, oder besser gesagt wieder nur einer, auf uns wartete. Nachdem wir am Flughafen angekommen sind gingen wir alle durch den Zoll, doch irgendwie funktionierte der Code von Franzi nicht. Am Schluss durfte sie aber doch durch auch wenn der Code auf dem Handy nicht eingelesen werden konnte. Schließlich wurden einige am Zoll noch sehr genau kontrolliert. Dann standen wir kurz vor dem Einstieg, funktioniert der Code von Franzi diesmal? Sie ging gleich als erste durch und ja er funktionierte, sie durfte nach Hause fliegen. Im Flieger sass Patrizia, unsere noch nicht so mit dem Fliegen bekannte,gleich beim Notausstieg. Einige machten ihr ein wenig Angst, aber es war alles halb so schlimm. Über den ganzen Flug blieb es relativ ruhig, denn alle waren müde und erschöpft vom vielen sehen und laufen. Nach kurzer Flugzeit erreichten wir wieder die Schweiz. In Zürich warteten unsere Fahrer und wir teilten uns auf die drei Autos auf. Zwei fuhren bereits los doch das dritte blieb stehen, wo ist bloß das Ausfahrtsticket?? Nach einigen Minuten hatten wir dann unser Ersatzticket. In der Zwischenzeit wurden wir über Whatsapp informiert, dass es im Gubristtunnel einen Unfall gegeben hat. Das eine Auto war kurz vor dem Unfall das andere gerade danach. Wir nahmen die Hauptstraße in den Aargau und zum Schluss waren wir nur kurze Zeit später zuhause als das Auto hinter dem Unfall.  Wir hatten ein sehr abwechslungsreiches, spannendes und sehr lustiges Wochenende hinter uns gebracht und danken unseren Organisatoren und geduldigen Fahrern.

Zumba Stunde in Zeihen

Am 23. März 2015 organisierte der Frauenturnverein Zeihen eine Zumba-Stunde, die auch für Nichtmitgliederinnen zugängig war.

Einige Interessierte fanden den Weg in die Turnhalle. Unsere engagierte Zumba-Leiterin, Jessica Mediavilla, startete sogleich zu rhythmischer Musik mit den ersten Tanzschritten. Schnell merkte man, dass Jessica mit Leib und Seele dabei war und das Zumba so richtig „lebt“ und eine grosse Leidenschaft dafür ausstrahlt. Am Anfang waren die Teilnehmerinnen noch ein wenig zurückhaltend, was sich von „Lied zu Lied“ niederlegte. Zumba ist eine Kombination von Aerobic und einfachen Tanzschritten zu schnellen sowie auch langsamen Rhythmen. Schon bald waren bei allen Schweissperlen auf der Stirn zu sehen und auch die Reihenfolge der Schritte war eine reine Herausforderung. Das Wichtigste war jedoch, sich zur Musik zu bewegen und einfach Spass zu haben. Jessica wusste die Teilnehmerinnen zum Mittanzen zu motivieren.Schnell war die Stunde, die allen riesigen Spass bereitet hatte, vorbei. Am Ende dankte man der Leiterin Jessica mit einem herzlichen Applaus.

Skiweekend DTV & TV

Am Samstagmorgen, den 31. Januar, trafen sich 16 Turnerinnen und Turner der Damenriege und des Turnvereins Zeihen zum diesjährigen Skiweekend. Nach einer kurzen Kaffeepause erreichten wir unser Zielort Sörenberg. Es erwarteten uns super Schneeverhältnisse und herrlicher Sonnenschein. Nach den ersten paar Schwüngen auf den Skis und Snowboards zog es uns aber dennoch ins Restaurant, schliesslich wollten wir auch einen Ort haben, wo wir das Mittagessen einnehmen konnten. Nach der teilweise etwas längeren Stärkung und ein paar Jass-Runden ging es dann aber los. Skilift rauf, Piste runter, ein anderen Skilift rauf, eine andere Piste runter. Bis wir uns schliesslich in den Après-Ski "zwingen" mussten. Als hart erpropte Wintersportler machte es uns dabei auch nichts aus, diesen im Freien zu verbringen, obschon es zu schneien begann. Nach einem feinen Abendessen suchten wir die hauseigene Bar auf, welche uns mit ihrem Muskistil jedoch nicht überzeugte. Daher packten wir uns nochmals warm ein und zogen in ein Tippizelt weiter. Dort liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Einige zog es auf dem Rückweg nochmals in die Hausbar, um ihre Tanzkünste zu präsentieren. Das Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen sah sehr appetitlich aus und so starteten fast alle frisch gestärkt in den neuen Tag. Schliesslich verliessen wir die Unterkunft und standen auf unsere Sportgeräte. Durch den starken Schneefall fanden wir schnell den Weg in beheizte Räume. Gegen den Nachmittag wurde das Wetter besser, womit wir den Schnee doch noch geniessen konnten. Am frühen Abend zog es uns dann wieder zurück ins Fricktal, wo wir müde aber zufrieden eintrafen. >An dieser Stelle danken wir Celine und Michel für die Organisation des tollen Skiweekends!